⚠️ Wichtiger medizinischer Hinweis
Mounjaro® ist verschreibungspflichtig und darf nur nach ärztlicher Verordnung angewendet werden.
Rezeptpflichtig – erhältlich in der Apotheke


Medizinisch begleitete Unterstützung beim Abnehmen
Mounjaro® kann Menschen mit Übergewicht oder Adipositas dabei unterstützen, weniger Hunger zu verspüren und langfristig Gewicht zu verlieren. Bei entsprechender Indikation begleiten wir dich gerne dabei.
✓ Studienteilnehmer:innen verloren durchschnittlich 15–22 % ihres Körpergewichts
✓ Ärztlich begleitet und individuell angepasst
✓ Behandlung bequem von zu Hause aus
Die Behandlung erfolgt ausschließlich nach individueller, medizinischer Prüfung und mit ärztlicher Begleitung. Die Ergebnisse können individuell unterschiedlich ausfallen.
⚠️ Wichtiger medizinischer Hinweis
Mounjaro® ist verschreibungspflichtig und darf nur nach ärztlicher Verordnung angewendet werden.
Mounjaro® ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel mit dem Wirkstoff Tirzepatid, das zur Gruppe der dualen GIP-/GLP-1-Rezeptoragonisten gehört.
Das Arzneimittel ist in der EU zugelassen zur:
Tirzepatid aktiviert zwei hormonelle Signalwege:
Diese beeinflussen:
Dadurch kann die Kalorienaufnahme reduziert und eine Gewichtsabnahme unterstützt werden.
In klinischen Studien wurde unter Tirzepatid (Mounjaro®) eine durchschnittliche Gewichtsabnahme von etwa 15–22 % des Körpergewichts beobachtet – abhängig von Dosierung und individuellen Faktoren.
Ergebnisse nach Dosierung:
Wichtig: Ergebnisse hängen stark ab von: Lebensstil, Stoffwechsel, Begleiterkrankungen und Dosierung:
Diese Ergebnisse wurden in Kombination mit Bewegung und einer kalorienreduzierten Ernährung erzielt. Die individuelle Wirkung kann jedoch deutlich variieren und hängt von mehreren Faktoren ab, darunter Stoffwechsel, Gesundheitszustand, Lebensstil und Dosierung.
In Studien sowie in der klinischen Praxis zeigen sich erhebliche individuelle Unterschiede, wobei einige Patientinnen und Patienten deutlich geringere Effekte erzielen.
Die Behandlung sollte stets unter ärztlicher Aufsicht erfolgen, da Wirkung und Verträglichkeit individuell unterschiedlich sind und eine sorgfältige medizinische Abwägung von Nutzen und Risiken erforderlich ist.

Mounjaro® ist in verschiedenen Dosierungsstärken erhältlich: 2,5 mg · 5 mg · 7,5 mg · 10 mg · 12,5 mg · 15 mg
Zu Beginn der Behandlung starten Patient:innen mit der niedrigsten Dosierung. Anschließend wird die Dosis bei Bedarf schrittweise angepasst. Ziel ist es, die individuell niedrigste wirksame Dosis zu finden, um einen bestmöglichen Nutzen bei möglichst guter Verträglichkeit zu erreichen.
Tirzepatid darf nicht angewendet werden bei:
Besondere Vorsicht und individuelle ärztliche Abklärung sind erforderlich bei:
Informiere deshalb zu Deiner eigenen Sicherheit Deine Ärztin oder Deinen Arzt über alle Vorerkrankungen und alle Medikamente, die Du aktuell einnimmst.
Zu den häufigen bis sehr häufigen Nebenwirkungen gehören Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Verstopfung. Diese Beschwerden treten besonders häufig nach einer Dosiserhöhung auf und verschwinden in der Regel wieder nach einigen Tagen oder Wochen. Mit der richtigen Ernährung, ausreichend Flüssigkeit und einer langsamen Dosiserhöhung lassen sich Nebenwirkungen oft deutlich reduzieren. Wir beraten dich dazu gerne.
Außerdem können Beschwerden wie Herzklopfen, Schwindel oder vorübergehender Haarausfall auftreten. Bei 0,1-1% der Anwender:innen wurden Entzündungen der Bauchspeicheldrüse oder der Gallenblase beobachtet.
Die Nebenwirkungen ähneln denen anderer GLP-1-Medikamente wie Ozempic® oder Wegovy®. Bitte kontaktiere uns immer bei Beschwerden. Du bist mit der Behandlung nicht allein. Unser medizinisches Team begleitet dich während der gesamten Therapie.
| Art der Nebenwirkung | Häufigkeit | Symptome |
| Schwerwiegende Nebenwirkungen | ||
| Entzündung der Bauchspeicheldrüse | Gelegentlich (bis zu 1 von 100) | Starke Magen- und Rückenschmerzen, die nicht verschwinden. |
| Schwere allergische Reaktionen | Selten (bis zu 1 von 1.000) | Symptome wie Atemprobleme, schnelles Anschwellen der Lippen, der Zunge und/oder des Rachens mit Schluckbeschwerden und schneller Herzschlag. |
| Sonstige Nebenwirkungen | ||
| Sehr häufige Nebenwirkungen | Kann bei mehr als 1 von 10 Personen auftreten | |
| Übelkeit | Sehr häufig | |
| Durchfall | Sehr häufig | |
| Niedriger Blutzucker (Hypoglykämie) | Sehr häufig (bei Verwendung mit Sulfonylharnstoffen/Insulin) | Symptome: Kopfschmerzen, Schläfrigkeit, Schwäche, Schwindel, Hunger, Verwirrung, Reizbarkeit, schneller Herzschlag, Schwitzen. |
| Häufige Nebenwirkungen | Kann bei bis zu 1 von 10 Personen auftreten | |
| Niedriger Blutzucker (Hypoglykämie) | Häufig (bei Verwendung mit Metformin und einem SGLT-2-Hemmer) | |
| Allergische Reaktion (Überempfindlichkeit) | Häufig | Ausschlag, Juckreiz, Ekzem |
| Schwindel | Häufig (berichtet bei Gewichtskontrolle) | |
| Niedriger Blutdruck | Häufig (berichtet bei Gewichtskontrolle) | |
| Weniger Hungergefühl | Häufig (berichtet bei Typ-2-Diabetes) | |
| Bauchschmerzen | Häufig | |
| Übelkeit (Erbrechen) | Häufig | Verschwindet normalerweise mit der Zeit. |
| Verdauungsbeschwerden (Dyspepsie) | Häufig | |
| Verstopfung | Häufig | |
| Aufgeblähter Bauch | Häufig | |
| Aufstoßen (Rülpsen) | Häufig | |
| Blähungen (Flatulenz) | Häufig | |
| Reflux oder Sodbrennen (GERD) | Häufig | Magensaft steigt in die Speiseröhre auf. |
| Haarausfall | Häufig (berichtet bei Gewichtskontrolle) | |
| Müdigkeit | Häufig | |
| Reaktionen an der Injektionsstelle | Häufig | Juckreiz, Rötung. |
| Schneller Puls | Häufig | |
| Erhöhte Werte der Pankreasenzyme (Lipase/Amylase) | Häufig | |
| Gelegentliche Nebenwirkungen | Kann bei bis zu 1 von 100 Personen auftreten | |
| Niedriger Blutzucker (Hypoglykämie) | Gelegentlich (bei Verwendung mit Metformin) | |
| Gallensteine | Gelegentlich | |
| Entzündung der Gallenblase | Gelegentlich | |
| Gewichtsverlust | Gelegentlich (berichtet bei Typ-2-Diabetes) | |
| Schmerzen an der Injektionsstelle | Gelegentlich | |
| Erhöhte Calcitoninwerte | Gelegentlich |
Quelle: The European Medicines Agency (EMA)
Die Wirkung von Mounjaro® ist an die kontinuierliche Anwendung gebunden. Nach dem Absetzen kann es zu einer teilweisen oder vollständigen Gewichtszunahme kommen. Für stabile Ergebnisse sind begleitende Lebensstiländerungen wichtig, insbesondere eine proteinreiche Ernährung und regelmäßiges Krafttraining, um die Muskelmasse zu erhalten und den Energieverbrauch langfristig hoch zu halten.
Wie bei anderen GLP-1-Medikamenten gibt es Hinweise darauf, dass Tirzepatid neben der Gewichtsreduktion auch bei weiteren Erkrankungen untersucht werden könnte.
Das Pharmaunternehmen Eli Lilly, das Mounjaro® herstellt, untersucht derzeit den Einsatz von Tirzepatid unter anderem bei Schlafapnoe, Herzinsuffizienz und Fettleber.
Außerdem wird untersucht, ob Tirzepatid in Kombination mit dem Psoriasis-Medikament Taltz® eingesetzt werden kann.
In einer weiteren Studie wurde untersucht, wie sich die Kombination aus Tirzepatid und dem Psoriasis-Medikament Ixekizumab (Taltz®) auf Menschen mit Psoriasis und Adipositas auswirkt. Die Ergebnisse zeigten, dass 27,1 % der Patient:innen, die Ixekizumab zusammen mit Tirzepatid erhielten, sowohl eine vollständige Erscheinungsfreiheit der Psoriasis als auch einen Gewichtsverlust von mindestens 10 % erreichten. In der Gruppe mit Ixekizumab allein waren es 5,8 %.
Auch zu anderen GLP-1-Medikamenten wie Wegovy® laufen Studien zu der Frage, ob sie bei Menschen mit Adipositas das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und kardiovaskulären Tod beeinflussen könnten. In einer Studie zeigte sich dabei eine Verringerung des Risikos um 20 %.
Eine große Beobachtungsstudie mit 18.386 Erwachsenen mit Übergewicht oder Adipositas untersuchte die Gewichtsentwicklung unter Tirzepatid und Semaglutid.
Dabei zeigte sich, dass Personen unter Tirzepatid im Durchschnitt nach drei, sechs und zwölf Monaten mehr Gewicht verloren als Personen unter Semaglutid.
Unterschiede bei der Häufigkeit von Nebenwirkungen wurden dagegen nicht beobachtet. Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit oder Durchfall traten bei beiden Wirkstoffen ähnlich häufig auf.
Mounjaro® kann für Erwachsene mit Übergewicht oder Adipositas infrage kommen, insbesondere wenn bereits gesundheitliche Risikofaktoren oder Begleiterkrankungen bestehen.
Die Behandlung erfolgt ausschließlich nach individueller ärztlicher Prüfung. Dabei werden unter anderem BMI, Vorerkrankungen, aktuelle Beschwerden und die bestehende Medikation berücksichtigt.
Allgemeine BMI-Voraussetzungen bei FIT fürs LEBEN
Die Behandlung kommt in der Regel infrage bei:
Für Menschen südasiatischer, chinesischer, anderer asiatischer, nahöstlicher, afrikanischer oder afrikanisch-karibischer Abstammung gelten aufgrund eines erhöhten Gesundheitsrisikos angepasste BMI-Grenzwerte. Hier liegen die allgemeinen BMI-Anforderungen von FIT fürs LEBEN für eine Verschreibung bei:
Auch bestimmte Vorerkrankungen oder Medikamente können bei der Beurteilung wichtig sein. Vereinbare gerne einen Erstberatungstermin mit uns. Gemeinsam prüfen wir, ob Mounjaro® für dich infrage kommt.
Tirzepatid darf nicht angewendet werden bei:
Informiere deshalb zu Deiner eigenen Sicherheit Deine Ärztin oder Deinen Arzt über alle Vorerkrankungen und alle Medikamente, die Du aktuell einnimmst.
Medikamente werden in Deutschland und der EU von Behörden wie der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) oder dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) für bestimmte Anwendungsgebiete zugelassen.
Medikamente werden in Deutschland und der EU für bestimmte Anwendungsgebiete zugelassen. Ärzt:innen dürfen sie in bestimmten Fällen jedoch auch außerhalb dieser ursprünglichen Zulassung verschreiben, wenn dies medizinisch sinnvoll erscheint, wissenschaftliche Hinweise dafür vorliegen und Nutzen sowie Risiken sorgfältig abgewogen wurden. Das bezeichnet man als „Off-Label-Behandlung“, also eine Behandlung außerhalb des zugelassenen Anwendungsbereichs.
Die Kostenübernahme durch gesetzliche Krankenkassen ist bei Off-Label-Behandlungen häufig eingeschränkt. Da die Behandlung mit Mounjaro®, Wegovy® oder Ozempic® zur Gewichtsreduktion ausschließlich als Privatleistung erfolgt, hat dies für die Kosten der Behandlung in der Regel ohnehin keine Auswirkungen.
Studien deuten darauf hin, dass mit Tirzepatid (Mounjaro®) durchschnittlich eine stärkere Gewichtsabnahme im gleichen Zeitraum erreicht werden kann als mit Semaglutid (Wegovy®).
Welche Behandlung geeignet ist, hängt jedoch immer von individuellen Faktoren, möglichen Vorerkrankungen und der ärztlichen Einschätzung ab.
Die möglichen Nebenwirkungen der Medikamente ähneln sich und betreffen häufig den Magen-Darm-Bereich.
Die klinische Adipositas-Studie SURMOUNT-1 mit über 2.500 Teilnehmenden untersuchte die Wirkung von Mounjaro® (Tirzepatid) bei Menschen mit Übergewicht oder Adipositas – ohne Typ-2-Diabetes.
Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:
Mit der höchsten Dosis von 15 mg Mounjaro® verloren die Teilnehmenden im Schnitt 22,5 % ihres Körpergewichts über einen Zeitraum von 72 Wochen.
Das entspricht – je nach Ausgangsgewicht – einem Gewichtsverlust von im Mittel rund 20 bis 25 kg.
Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:
Mit der höchsten Dosis von 15 mg Mounjaro® verloren die Teilnehmenden im Schnitt 22,5 % ihres Körpergewichts – das entspricht etwa 24 Kilogramm über 72 Wochen.
Zum Vergleich mit Semaglutid (Wegovy®):
In Studien zu Wegovy® (Semaglutid 2,4 mg) lag die durchschnittliche Gewichtsabnahme bei etwa 15 % nach rund 68 Wochen.
Ein direkter Vergleich zwischen beiden Medikamenten wurde in dieser Studie jedoch nicht durchgeführt.
Auch niedrigere Dosierungen von Mounjaro® zeigten starke Effekte:
Zur Studiengruppe:
Die Teilnehmenden waren im Schnitt 45 Jahre alt, zu zwei Dritteln weiblich und wogen zu Beginn etwa 105 kg bei einem BMI von 38. Fast 41 % hatten Prädiabetes. Alle erhielten zusätzlich zur medikamentösen Behandlung Empfehlungen für Ernährung und Bewegung.
Hinweis:
Die Grafik zeigt durchschnittliche Ergebnisse aus klinischen Studien zur medikamentösen Gewichtsreduktion. Die individuellen Ergebnisse können von Person zu Person variieren.
Wenn es um die Behandlung von Adipositas und Übergewicht geht, stehen verschiedene medikamentöse Optionen zur Verfügung. Neben Mounjaro® kommen vor allem Wegovy® und Ozempic® infrage. Diese Präparate unterscheiden sich hinsichtlich ihres Wirkmechanismus, ihrer Zulassung und der in Studien beobachteten Wirksamkeit.
Welche Therapie für dich geeignet ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab – etwa deinem Gesundheitszustand, bisherigen Vorerkrankungen oder der Verträglichkeit einzelner Wirkstoffe. Bei FIT fürs LEBEN wird die Entscheidung für ein Medikament immer individuell im ärztlichen Beratungsgespräch getroffen.
In unserem Abnehmprogramm prüfen medizinische Fachpersonen sorgfältig, ob und welches Medikament dich beim Abnehmen sinnvoll unterstützen kann.
Mounjaro® wird vom US-amerikanischen Pharmaunternehmen Eli Lilly hergestellt. Der Wirkstoff Tirzepatid gehört zu einer neueren Gruppe von Medikamenten zur Behandlung von Typ-2-Diabetes und Adipositas.
Medizinisch geprüft von: Ärztin Tamara Hesse
Letzte medizinische Prüfung: 22.05.2026
Quellen & Datenbasis
Die medizinischen Informationen und Angaben zur Wirksamkeit auf dieser Seite basieren auf evidenzbasierten, regulatorischen und wissenschaftlichen Quellen zur Wirkstoffklasse Tirzepatid.
Wesentliche Quellen:
Stand der Daten: 2026
Die Inhalte werden regelmäßig überprüft und bei neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen aktualisiert.
Wichtiger Hinweis
Die Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen medizinischen Information und ersetzen keine individuelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Mounjaro® ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel und darf nur unter ärztlicher Aufsicht angewendet werden. Anwendung erfolgt ausschließlich nach ärztlicher Verschreibung
Die Inhalte dieser Seite dienen ausschließlich der allgemeinen medizinischen Information und ersetzen keine individuelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.
Mounjaro® (Tirzepatid) ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel und darf nur nach ärztlicher Verschreibung und unter ärztlicher Aufsicht angewendet werden.
Die Eignung und Behandlung müssen individuell durch medizinisches Fachpersonal beurteilt werden.