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FIT fürs LEBEN hat in begrenztem Umfang eine anonyme Umfrage quantitativ durchgeführt.

Die Patientinnen und Patienten wurden nach dem Verlangen nach Süßem, Junkfood, Alkohol und Rauchen befragt. 507 Patientinnen und Patienten nahmen an der Studie teil, von denen 64 % einen Ausgangs-BMI von über 30 hatten.

Ein großer Teil der fettleibigen Menschen hat eine Abhängigkeitsbeziehung zum Beispiel zu Süßem, bei denen der Zucker nicht zu einem Sättigungsgefühl beiträgt, sondern zu mehr Kalorien und möglichen Nebenwirkungen von Medikamenten zum Abnehmen. Die Erfahrungen der Patientinnen und Patienten bestärken die These, dass Medikamente zum Abnehmen eine Wirkung auf die Abhängigkeit haben.

Vermindertes Verlangen in den ersten 5–12 Wochen

66 % der Befragten stellten ein verringertes Verlangen innerhalb der ersten 5 Wochen fest, während 26 % der Befragten ein verringertes Verlangen innerhalb der ersten 12 Wochen feststellten.

Unverändertes Verlangen bei besonders niedrigen Dosen

Während einige eine deutliche Verringerung ihres Verlangens nach Genussmitteln feststellen, bemerken nur wenige keine Veränderung ihres Verlangens. Besonders viele, deren Verlangen unverändert blieb, nahmen niedrige Dosen ein, was ein möglicher Hinweis darauf sein könnte, dass die Wirkung des Medikaments noch nicht voll zum Tragen gekommen ist.

5,9 % gaben an, dass sich ihr Verlangen nach Süßem nicht verändert hat, und 4,0 % berichteten über ein unverändertes Verlangen nach Junkfood. Diese Ergebnisse wurden bei denjenigen beobachtet, die Dosen unterhalb der folgenden Werte konsumierten:

Dosen/Süßigkeiten

0,5 mg

1 mg

1,7 mg

2,4 mg

Süßigkeiten

26,6%

33%

23,3%

16,6%

Junkfood

42,1%

36,8%

15,7%

5,2%

Zwischen 0,5 und 4,1 % des Anteils derjenigen, die die betreffenden Genussmittel konsumierten, erlebten darüber hinaus ein verstärktes Verlangen.

Es ist jedoch eine umfassendere Studie erforderlich, um die Verzerrung (Bias) und das Ausmaß des verminderten Verlangens nach Genussmitteln bei Patientinnen und Patienten, die Wegovy® anwenden, genau zu klären.

Information und Anleitung

FIT fürs LEBEN legt den Schwerpunkt bereits auf die Information über und die Milderung von Nebenwirkungen, und dazu gehört jetzt auch das Verständnis, wie das Medikament das Verlangen nach Genussmitteln beeinflussen kann. Auf der Grundlage unserer umfangreichen Erfahrungen aus mehr als 4.800 Patientenverläufen hat FIT fürs LEBEN auch ein früheres und häufigeres Follow-up eingeführt, als in der Produktmeldung der dänischen Gesundheitsbehörde für Wegovy® beschrieben ist.

Lies auch: Darf ich auch Süßes essen, obwohl ich Wegovy anwende?

Beeinflusst das Belohnungszentrum
im Gehirn

Wegovy® und Ozempic® enthalten den Wirkstoff Semaglutid, der das körpereigene Darmhormon GLP-1 nachahmt. Das Hormon senkt den Blutzucker und reduziert das Hungergefühl, sodass man sich schneller satt fühlt und weniger Kalorien zu sich nimmt.

Außerdem scheint das Hormon nicht nur das Sättigungsgefühl zu beeinflussen, sondern auch das Belohnungszentrum im Gehirn. Internationale Erfahrungen zeigen zum Beispiel, dass das Verlangen nach Shopping, Drogen und Glücksspiel bei einigen Patientinnen und Patienten abnimmt. Andere Studien haben gezeigt, dass das Verlangen nach Alkohol auch bei Nagetieren und Affen reduziert werden kann, legen aber auch nahe, dass dies beim Menschen ebenfalls möglich ist.

Ich habe gesehen, wie dieses Medikament Leben verändern kann, und das motiviert mich, meine Erfahrungen über FIT fürs LEBEN zu teilen