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Übergewichtige Menschen mit Kindheitstrauma

Die ACE-Studie wurde von dem Arzt Vincent Felitti geleitet und aufgrund von Beobachtungen aus einem Abnehmprogramm in den 1980er-Jahren initiiert. Er fand heraus, dass eine bemerkenswerte Anzahl von übergewichtigen Menschen traumatische Kindheitserlebnisse gehabt hatte, die die Bildung von Übergewicht beschleunigten und das Fortbestehen von Übergewicht begünstigten.

Gewichtsabnahme durch Traumata beeinflusst

Die Hälfte derjenigen, die ihre Abnehmziele trotz Gewichtsabnahme nicht erreichen konnten, hatten negative Kindheitserfahrungen. Obwohl sie Fortschritte machten, waren sie nicht in der Lage, den Gewichtsverlust zu vollenden oder das Gewicht nach dem Abnehmen zu halten.

Die Studie ist unter dem Namen ACE (Adverse Childhood Experience) bekannt und wurde ursprünglich in Kalifornien mit über 17.421 Erwachsenen durchgeführt. Seitdem gab es überall auf der Welt ähnliche große Studien. In den Studien werden die negativen Kindheitserfahrungen der Teilnehmenden und ihre Auswirkungen auf die körperlichen und psychischen Folgen im Erwachsenenleben erfasst. Zum Beispiel Übergewicht, Drogenmissbrauch, PTBS, Depressionen, Krebs, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Die negativen Kindheitserfahrungen wurden grob als persönlicher Missbrauch oder familiäre Dysfunktion identifiziert und in 10 Kategorien eingeteilt:

Persönlicher Missbrauch:

  • Körperlicher Missbrauch
  • Sexueller Missbrauch
  • Emotionaler Missbrauch (verbaler Missbrauch, Demütigung oder Herabsetzung)

Dysfunktionalität:

  • Körperliche Vernachlässigung (Nahrung, Kleidung, Unterkunft, medizinische Versorgung)
  • Emotionale Vernachlässigung: (Mangel an Liebe, Fürsorge oder Aufmerksamkeit)
  • Trennung, Scheidung und Tod
  • Miterleben von Gewalt gegen die Mutter (Drohungen oder körperliche Angriffe)
  • Drogen- oder Alkoholmissbrauch im Elternhaus
  • Psychische Erkrankungen im Elternhaus
  • Kriminalität und Inhaftierung in der Familie

Menschen mit mehr als 4 ACEs haben ein erhöhtes Risiko für eine Reihe negativer Lebensereignisse, die wahrscheinlich über Generationen weitergegeben werden.

Traumata in der Kindheit sind weit verbreitet

Weltweite Studien zeigen, dass belastende Kindheitserfahrungen weit verbreitet sind. Laut Angaben der US-Gesundheitsbehörden haben etwa 66 % der Erwachsenen mindestens ein Kindheitstrauma erlebt, während 16 % vier oder mehr verschiedene Traumata hatten.

Je mehr belastende Kindheitserfahrungen eine Person gemacht hat, desto höher steigt das Risiko für Erkrankungen wie ADHS, Depressionen und weitere psychische Störungen.

Lebensstil und Übergewicht

Die Ursachen für Übergewicht sind vielfältig, bei <1 % liegt es an verschiedenen Hormonstörungen, aber bei 99 % der übergewichtigen Menschen ist der Lebensstil die Ursache.

Übergewicht wird grundsätzlich dadurch verursacht, dass die durchschnittliche Energiezufuhr aus der Ernährung über einen längeren Zeitraum höher ist als der durchschnittliche Energieverbrauch.

Die Ursache ist jedoch viel komplizierter und umfasst Wechselwirkungen zwischen genetischen, hormonellen, psychologischen Faktoren einschließlich Stress, Umwelt- und sozialen Faktoren.

der erwachsenen Bevölkerung Deutschlands waren im Jahr 2021 übergewichtig

Speichert Fett und steigert das Hungergefühl

Die ACE-Studien zeigen, dass Übergewicht und Gewichtsverlust einige grundlegende Ursachen haben können, die den Übergewichtigen eine doppelte Belastung auferlegen: Der Körper wehrt sich biologisch gegen die Gewichtsabnahme, indem er den Grundumsatz senkt und den Hunger steigert. Außerdem können negative Kindheitserfahrungen es schwerer machen, Gewicht zu verlieren und das Gewicht nach dem Abnehmen zu halten.

Stresshormone und ein erhöhter Cortisolspiegel im Körper führen dazu, dass der Körper das Fett speichert und das Hungergefühl noch mehr steigert.

Der körpereigene Selbstschutz

Forscherinnen und Forschern zufolge kann übermäßige Nahrungsaufnahme wie andere Süchte (Glücksspiel, Alkohol usw.) als eine Form des Missbrauchs angesehen werden, mit der Emotionen und Stress im Zusammenhang mit einem Trauma betäubt werden können. Emotionale Reaktionen auf das Abnehmen können daher z. B. im Zusammenhang mit negativen Kindheitserfahrungen gesehen werden.

Die Jahre heilen kein frühes Trauma

Der Gewichtsverlust beseitigt den Abwehrmechanismus des Körpers gegen belastende Erfahrungen, die aus der Kindheit stammen können. Negative Kindheitserfahrungen führen zu erhöhten Gesundheitsrisiken, die Jahrzehnte später noch Auswirkungen haben können, auch auf den Abnehmverlauf, so die ACE-Studien.

Hilfe beim Abnehmen durch Expertinnen und Experten

Die Ursachen für Übergewicht können komplex sein, und auch das Abnehmen gestaltet sich unterschiedlich. FIT fürs LEBEN gehört zu den erfahrensten Anbietern auf dem Gebiet der Behandlung von Übergewicht mit Medikamenten. Mit einzigartigem Wissen und solider Erfahrung auf diesem Gebiet haben wir Tausenden von Erwachsenen und Jugendlichen auf ihrem Weg zu einer erfolgreichen Gewichtsabnahme und einem gesünderen Leben geholfen.

Ich habe gesehen, wie dieses Medikament Leben verändern kann, und das motiviert mich, meine Erfahrungen über FIT fürs LEBEN zu teilen

Fragen & Antworten

Wie wirken Abnehmmedikamente?

Abnehmmedikamente wie Wegovy®, Ozempic® oder Mounjaro® unterstützen den Körper dabei, das natürliche Hunger- und Sättigungsgefühl zu regulieren. Sie wirken auf bestimmte Hormone im Verdauungssystem, die dafür sorgen, dass du dich schneller satt fühlst und insgesamt weniger isst. So fällt es leichter, die Kalorienzufuhr zu reduzieren, ohne ständig Hunger zu haben.

In Kombination mit einer gesunden Ernährung und Bewegung kann diese Wirkung zu einer stabilen und langfristigen Gewichtsabnahme führen. Klinische Studien belegen die Effektivität:

Wegovy®: durchschnittlich rund 15 % Gewichtsverlust nach 68 Wochen
Mounjaro®: bis zu 22,5 % Gewichtsverlust nach 72 Wochen

Viele Patient:innen erzielen jedoch bereits mit niedrigeren Dosierungen spürbare Ergebnisse. Mounjaro® gilt als besonders wirksam, ist jedoch meist teurer und nicht in jedem Fall notwendig, um erfolgreich abzunehmen.

Wer ist für die Behandlung geeignet?

Medikamente zur Gewichtsabnahme sind grundsätzlich für Erwachsene mit einem BMI ab 30 zugelassen – oder bereits ab 27, wenn zusätzliche gewichtsbedingte Gesundheitsrisiken bestehen, etwa Bluthochdruck, erhöhte Blutfettwerte oder Prädiabetes.

Bei FIT fürs LEBEN gelten erweiterte Richtlinien: Für bestimmte Bevölkerungsgruppen mit erhöhtem Risiko für Stoffwechselerkrankungen – zum Beispiel Menschen mit südasiatischer, ostasiatischer, afrikanischer oder nahöstlicher Herkunft – können bereits niedrigere BMI-Grenzwerte (ab 27 oder mit Risikofaktoren ab 25) medizinisch relevant sein.

Wenn du regelmäßig andere Medikamente einnimmst oder unter chronischen Erkrankungen leidest, wird deine Eignung individuell ärztlich geprüft. So stellen wir sicher, dass die Behandlung sicher, wirksam und genau auf dich abgestimmt ist.

Wie oft und wann wird das Medikament gespritzt?

Das Medikament wird einmal pro Woche als subkutane Injektion (unter die Haut) verabreicht. Du kannst selbst wählen, an welchem Wochentag und zu welcher Tageszeit du die Injektion durchführst – morgens, mittags oder abends. Wichtig ist nur, dass du immer ungefähr denselben Tag pro Woche einhältst.

Wenn du Nebenwirkungen wie leichte Übelkeit verspürst, kann es helfen, die Spritze am Abend zu setzen. So schläfst du über die anfänglichen Symptome hinweg.

Eine Desinfektion der Injektionsstelle ist in der Regel nicht zwingend notwendig, da die Nadeln steril sind – achte jedoch darauf, dass deine Haut sauber und trocken ist, bevor du injizierst.

Ist das Abnehmen mit Medikamenten etwas für mich?

Wenn du bereits vieles ausprobiert hast, aber dein Gewicht nicht langfristig halten konntest, kann eine medizinisch begleitete Behandlung mit Abnehmmedikamenten eine sinnvolle Option sein. Übergewicht ist nicht nur eine Frage des Aussehens – es kann das Risiko für Zivilisationskrankheiten wie Bluthochdruck, Typ-2-Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich erhöhen.

Die Medikamente unterstützen dich dabei, dein Gewicht nachhaltig zu reduzieren und zu stabilisieren – immer unter ärztlicher Aufsicht und in Kombination mit gesunden Gewohnheiten. Erfahre hier mehr darüber, für wen Abnehmmedikamente geeignet sind und lies hier alles über das Medikament Wegovy®.

Welche Nebenwirkungen können während der Behandlung mit Abnehmmedikamenten auftreten?

Zu den häufigsten Begleiterscheinungen gehören Übelkeit, Völlegefühl, Blähungen oder Müdigkeit, besonders in den ersten Wochen der Behandlung oder nach einer Dosiserhöhung. In der Regel lassen diese Symptome nach, sobald sich der Körper an das Medikament gewöhnt hat.

FIT fürs LEBEN begleitet dich während der gesamten Behandlung ärztlich und hilft dir dabei, Nebenwirkungen zu vermeiden oder zu lindern – zum Beispiel durch angepasste Ernährung oder ein individuelles Dosierungstempo.

Wie hoch sind die Preise für Abnehmmedikamente?

Die Preise unterscheiden sich nicht nur je nach Medikament, sondern auch nach der Dosierung. Hier findest du eine Übersicht der Preise.

Wegovy®-Preis

Ozempic®-Preis

Mounjaro®-Preis

Wie bekomme ich die Medikamente?

Wir stellen dir das Rezept aus. Du kannst es im Patientenportal einsehen und über die Shop Apotheke einlösen und bezahlen.
Dein Medikament wird im Kühlversand innerhalb von 1 bis 2 Werktagen zu dir nach Hause geliefert. Mehr Informationen zur Lieferung erhältst du hier.